BeckenRaum

Lebendigkeit – Sinnlichkeit – Freude und weiche Kraft 

Eine Frau, die in ihrem Schoß erwacht,
erstrahlt in ihrer Weiblichkeit

Mayonah A. Bliss

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Auf Grund geschichtlicher, gesellschaftlicher und religiöser Prägungen der letzten Jahrtausende erleben sich viele Frauen von ihrem Becken abgetrennt. Der Beckenraum ist dann nur schwer oder diffus spürbar: als etwas dunkles, undefinierbares, schambehaftetes. Ein Raum im Körper, den wir oft nur spüren, wenn er sich schmerzhaft oder durch Krankheit bemerkbar macht.

Dabei ist das Becken eigentlich eine Schale der Fülle, Würde, Freude, Anmut - ein Ort weichen Kraft und Intuition. Ein Ort des tiefen Ankommens, nach Hause Kommens, der Verbindung mit der nährenden Kraft der Erde und dem Göttlichen. Ein Raum der Rückverbindung an das große Ganze. In vielen alten Kulturen galt der Schoß der Frau als Zentrum weiblicher Kraft. Er wurde geehrt und wertgeschätzt – als ein heiliger Raum, ein Raum weiblichen Wissens und Quell weiblicher Kreativität und Spiritualität.

Der Schoßraum der Frau wurde jedoch in den letzten 6000 Jahren zum Ort tiefer Verletzungen. Mayonah A. Bliss dazu: „Das, was im Laufe der Geschichte geschah und das, was noch immer an Gewalt an Frauen und weiblicher Sexualität geschieht, sitzt in den Zellen jeder einzelnen Frau. Wir sind EIN Körper. Frauen sind alle Teil eines kollektiven weiblichen Körpers. Wenn wir uns das vor Augen halten, ist es nicht verwunderlich, dass Frauen ihren Schoß verschlossen haben, sich von ihm getrennt haben – um all diesen Schmerz nicht zu spüren. Der Schoß ist der Ort, der im weiblichen Kollektiv am stärksten verletzt wurde und immer noch wird…"

Dies führte dazu, dass viele Frauen die Wahrnehmung und Wertschätzung für ihren eigenen Körper und v.a. für ihren Schoßraum verloren haben, sich mit ihrem "Tor zur Kraft und zur Lebendigkeit"  nicht verbinden und ihr Zentrum nicht spüren können. So können viele Frauen nicht mehr erleben,  dass in unserem Schoß ein kostbarer Raum liegt - unsere Gebärmutter. Als Raum weiblichen Wissens, ruhender, freudvoller Kraft - als innerer Tempel unserer Weiblichkeit.

 

Wenn Frau in ihrem Schoss beheimatet ist und in ihrem Herzen lebendig,
dann erblüht ihr ganzes Sein und das Leben fliesst in Leichtigkeit.

Martina Franck

  

Auch ich erlebte mein Becken lange Zeit als „schlafend“ und konnte seine Kraft nicht spüren. Bis ich mich auf Grund einer persönlichen Krise auf den Weg machte, Wege zu erkunden, meinen Schoßraum wieder zu bewohnen, in wirklichen Kontakt mit ihm zu treten und meine Gebärmutter kennenzulernen. Dabei kam ich mit persönlichen Mauern, Eisblöcken, schmerzhaften Erfahrungen und kollektivem Schmerz in Kontakt, aber auch mit einer warmen, stillen Weisheit und einer Quelle von Lebendigkeit und Freude.

Wunderbare Lehrerinnen wie Anna Gamma, Mayonah A. Bliss, Udesha A. Kubesch und  Tatjana Bach schenkten mir dazu viele neue Zugänge, Erfahrungen und Werkzeuge weiterzugehen und zu "forschen".

Mit großer Freude öffne ich daher monatlich den BeckenRaum, um mehr Frauen die Möglichkeit zu geben, ihren Schoßraum neu kennenzulernen, zu erforschen, Hindernisse zu erkennen und die weiche, webliche Kraft wieder einzuladen und fließen zu lassen - durch viel Spüren, Tanzen, Tönen, Berühren, Meditieren, nach innen Lauschen und ein bisschen neuem Wissen und Inspiration (unter anderem zu Themen wie Anatomie und Energien des Schoßraums, Sexualität und Menstruation,...).

Diese Arbeit kann in Rahmen von Kleingruppen (max. 6-8 Frauen) sehr kraftvoll sein, aber wenn du dich  dem Thema lieber alleine zuwenden möchtest, begleite ich dich dazu auch gerne individuell.

Kreative Herzensarbeit
Bruckergasse 1a
6060 Hall i.Tirol

Tel:
Verena Koppensteiner-Lienhart:
verena@kreative-herzensarbeit.at
David Koppensteiner:
praxis@klassische-akupunktur.at